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Prosecco Brut, Extra Dry, Dry und Demi-sec: wo liegt der Unterschied?

Der Prosecco DOC Spumante wird als Brut, Extra Dry, Dry und Demi-sec hergestellt. Wo liegt der Unterschied? Die 4 Prosecco Varianten unterscheiden sich durch ihren Restzuckergehalt pro Liter, der von sehr trocken bis zu lieblich geht und damit auch den Weincharakter verändert.

Ohne zu viel ins Detail zu gehen, hängt der Restzuckergehalt von der Dauer der Gärung ab. Das heißt, dass während des Gärungsprozesses die Hefezellen den Zucker „aufessen“ und diesen in Alkohol (Ethanol) verwandeln; die Aufgabe des Winzers besteht in diesem Falle darin, den Gärungsprozess solange zu überwachen bis die gewünschte Restzucker-Dosierung erreicht wird. Dies bedeutet, dass der Gärungsprozess länger fortgesetzt werden muss, um einen trockenen Prosecco zu erzeugen. Die Gewinnung des lieblichen Prosecco findet über eine spezielle, temperaturkontrollierte Gärung statt, die dann unterbrochen und somit ermöglicht wird.

Aus diesem Grund ist es vorteilhaft zu wissen, wie viel Zucker jeder Prosecco-Typ enthält, ob er trocken oder lieblich ist, um den passenden Prosecco zu bestimmten Gerichten aussuchen zu können, um ihn optimal zu genießen.

Prosecco Brut
Der Brut ist die trockenste Variante mit dem niedrigsten Restzuckergehalt (bis 12 g/l). Um diesen Zuckergehalt zu erzielen, wird die zweite Gärung unterbrochen, wenn der Restzuckergehalt unter 12 g/l liegt. Aufgrund seiner lebhaften Säuren und seiner einzigartigen Frische eignet er sich perfekt als Aperitif zu Krustentieren, frittiertem Fisch sowie zu Rohfischgerichten.

Prosecco Extra Dry
Anders als diese Bezeichnung andeuten lässt, verfügt der Prosecco Extra Dry über einen höheren Restzuckergehalt als die Brut-Variante, deshalb hat er auch einen weicheren Geschmack. Der Restzuckergehalt kann zwischen 12 und 17 g/l variieren. Der Extra Dry ist die klassische Prosecco Variante und, aufgrund seines charakteristischen Bouquets, seiner Frische und seines nicht allzu lieblichen Charakters, der perfekte Aperitif zu kalten Buffets.

Prosecco Dry
Der Prosecco Dry ist der dritte in der Abstufung des Restzuckergehalts: zwischen 17 und 32 g/l. Er ist lieblicher als der Extra Dry und somit der ideale Begleiter zum Dessert. Passt perfekt zum trockenen und nicht allzu süßen Feingebäck.

Prosecco Demi-sec
Der Prosecco Demi-sec ist die süßeste, lieblichste Prosecco Variante, sowie aber auch die am wenigsten hergestellte. Er weist einen Restzuckergehalt zwischen 32 und 50 g/l auf. Aufgrund seiner süßen Note ist er der ideale Begleiter zum Dessert.

Der Restzuckergehalt gilt nicht als Qualitätsmaßstab, hängt sondern vom persönlichen Geschmack und dem Verzehranlass ab. Bei bestimmten Anlässen ist es geeigneter ein Prosecco Brut und bei anderen ein Prosecco Dry zur Verkostung. Um den für Ihre Bedürfnisse am besten geeigneten Typ auszusuchen, ist es hilfreich, den Unterschied zwischen seinen Varianten zu kennen.

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